"Schirmchenverschluss" von Defekten des Vorhofseptums (ASD, PFO)

Beim Vorhofseptumdefekt (ASD) kann es aufgrund einer verbliebenen Verbindung zwischen beiden Vorhöfen zum Übertritt von Blut vom linken in den rechten Vorhof und damit zu einer chronischen Volumenbelastung des rechten Herzens kommen. Ein persistierenden Foramen ovale (PFO) kann v.a. in Kombination mit einem sogenannten Vorhofseptumaneurysma, zum Übertritt von Blutgerinnseln vom rechten zum linken Vorhof ("paradoxe Embolie") führen und auf diese Weise einen Schlaganfall verursachen.

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Verschluss eines ASD bzw. PFO

Der Verschluss eines ASD bzw. PFO mit Hilfe eines Katheter-implantierbaren Schirmchens ist ein sicheres Behandlungsverfahren, welches im Rahmen eines kurzen Kathetereinfriffes ohne offene Operation durchgeführt werden kann. Insbesondere das PFO ist ein sehr häufig und wird oft nur als "Zufallsbefund" entdeckt. Ein Schirmchenverschluss ist jedoch nicht bei jedem Patienten notwendig, so dass eine individuelle Beratung erfolgen sollte.

Terminvereinbarung können über unser Sekretariat vorgenommen werden.

Kardiologisches Sekretariat

CharitéUniversitätsmedizin BerlinBerlin

Postadresse:Berlin

Ansprechpartner

Univ.-Prof. Dr. Ulf Landmesser

Klinikdirektor / BIH-Professor für Kardiologie

Prof. Dr. med. univ. Ulf Landmesser
Prof. Dr. med. Alexander Lauten

Leitender Oberarzt und Leiter des TAVI-Programms

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PD Dr. med. Carsten Skurk

Stellv. Klinikdirektor / Leiter Intensivmedizin

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