Intravaskulärer Ultraschall

Im konventionellen intravaskulären Ultraschall (grayscale IVUS) kann der strukturelle Gefäßwandaufbau, d.h. die Morphologie der Koronararterien gut beurteilt werden. Diesbezüglich ist der grayscale IVUS durch die tomographische Bilderzeugung vor allem in der Beurteilung

  • der Lumendimensionen
  • der Gesamtgefäßausmaße und
  • der Plaquelast ( Bild 1 ) sowie
  • des Erfolgs einer Stentimplantation ( Bild 3 )

der alleinigen Koronarangiographie überlegen.

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Die Analyse der Plaquezusammensetzung war jedoch aufgrund der subjektiven visuellen Bildinterpretation bisher nur eingeschränkt möglich.

Der IVUS-VH (intravaskulärer Ultraschall- virtuelle Histologie) ist ein neues diagnostisches Hilfsmittel, welches zur Charakterisierung der Plaque die Analyse reflektierter Radiofrequenzdaten nutzt, um das Gewebe der Gefäßwand zur rekonstruieren und am lebenden Patienten (in vivo) zu beurteilen.

Die vier Komponenten ( Bild 2 ):

  • Kalk (in weißer Farbe dargestellt)
  • Nekrotische Areale (in rot dargestellt)
  • bindegewebige Anteile (in dunkelgrün dargestellt)
  • gemischt fibrös-fettige Anteile (gelb-grün)

werden charakterisiert.

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Kardiologisches Sekretariat

CharitéUniversitätsmedizin BerlinBerlin

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Ansprechpartner

PD Dr. med. David M. Leistner

Geschäftsführender Oberarzt, Leiter klinisches Studienzentrum

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