Hybridrevaskularisation (HCR)

Bei der Hybridereskularisation (HCR) werden Techniken der minimal-invasiven Bypass-Chirurgie ohne Herz-Lungen-Maschine mit einer Herzkatheter-Intervention kombiniert.

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Hybridrevaskularisation (HCR)

Hybridrevaskularisation (HCR)

Dabei wird bei Patienten mit 2-3 verengten Herzkranzgefäss zunächst über einen kleinen "Mini-Schnitt" ein Bypass in Form der Brustwandarterie (Arteria mammaria interna (IMA)) auf das Vorderwandgefäss (Ramus interventricularis anterior (RIVA)) angelegt: Dieser Arterienbypass hat sehr gute Langzeitergebnisse und die längste Haltbarkeit aller Bypassgefässe, denn das Arterien-Gewebe ist für höhere Drücke besser geeignet als Gewebe aus anderen Lokalisationen oder auch als Venenbypässe geeignet. Alle verbleibenden Engstellen (ausserhalb der bypassversorgten Vorderwandarterie) werden im Anschluss daran mittels modernen medikamentenbeschichteten Stents behandelt, was ebenfalls sehr gute Langzeitergebnisse hat.
Dies bedeutet, dass bei der HCR das beste aus beiden Welten - also der Herzchirurgie und der Kardiologie - in einem minimal-invasiven Ansatz miteinander kombiniert werden, so dass gerade Patienten mit Mehrgefässerkrankung und ausgeprägten Verengungen der Vorderwandarterie bei der HCR ohne Eröffnung des Brustbeins und ohne Nutzung einer Herz-/Lungen-Maschine mit sehr gutem Ergebnis möglichst schonend optimal behandelt werden können. Dies stellt gerade auch für Patienten mit Begleiterkrankungen außerhalb des Herzens eine sehr gute Therapieoption dar.

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. univ. Ulf Landmesser
Univ.-Prof. Dr. Ulf Landmesser

Klinikdirektor / BIH-Professor für Kardiologie

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PD Dr. med. David M. Leistner

Geschäftsführender Oberarzt, Leiter klinisches Studienzentrum

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Prof. Dr. Volkmar Falk

Klinikdirektor DHZB

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Prof. Dr. Stephan Jacobs

Stellvertretender Klinikdirektor DHZB