Notfall- und Intensivmedizin

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Intensivmedizin:

Übersicht über das Forschungsgebiet:

Auf der kardiologischen Intensivstation wird die Maximalversorgung instabiler Patienten mit dem Schwerpunkt kardiovaskulärer Notfälle durchgeführt. Die Ausstattung der 14 Betten ermöglicht die Durchführung sämtlicher moderner Therapieverfahren. Ein wissenschaftlicher Schwerpunkt besteht in der Charakterisierung der Wirkungsweise perkutaner kardialer Unterstützungssysteme im kardiogenem Schock. Aufgrund der Anbindung an das Noteinsatzfahrzeug NEF 4205 und den Rettungshubschrauber RTH Christoph 31 werden überdurchschnittlich viele Patienten nach kardiopulmonaler Reanimation in der Klinik für Kardiologie behandelt. Die Erforschung von Markern des Outcomes von Patienten mit Z.n. CPR stellt einen weiteren Forschungsschwerpunkt dar.

Aktuelle Forschungsprojekte:

A) Aktive Teilnahme an randomisierten klinischen Studien in der kardiologischen Intensivmedizin:
- CULPRIT-SHOCK
- TOMAHAWK
 
B) Investigator initierte Studien (in Planung):

- Vergleich unterschiedlicher Messmethoden der Hämodynamik bei Verwendung von perkutanen Unterstützungssystemen (Mikroaxialpumpe) in der täglichen Praxis.

- Immunologische Aktivierung (innate/adaptive immunity) und Charakterisierung des SIRS während der perkutanen Herz-Kreislaufunterstützung.

- Erarbeitung eines Registers zur perkutanen Herz-Kreislaufunterstützung bei high-risk PCI und kardiogenem Schock (Impella, ECMO, Impella+ECMO).

- Randomisierter Vergleich einer Dexomedetomidintherapie vs. Usual Care zur Delirprävention in Hochrisikopatienten: Ziel des vorliegenden Projektes ist die Untersuchung hinsichtlich der Delirprävention durch eine niedrigdosierte Dexmedetomidingabe bei kardiologisch-internistischen Hochrisikopatienten. Die primäre Endpunkte sind die Delirinzidenz und Delirschwere, sowie die Delirdauer und die Dauer des Intensivaufenthaltes.

- Randomisierter Vergleich einer ultraschall-assistierten Thrombolyse bei der akuten Lungenarterienembolie in der intermediate-high risk Kohorte entsprechend der aktuellen ESC guidelines versus einer systemischen Fibrinolysetherapie.

- Evaluation von prognostischen Biomarkern nach kardiopulmonaler Reanimation

Koordination:

Team:

Notfallmedizin:

Forschungsthemen und Projekte:

  • Kardiopulmonale Reanimation beim Erwachsenen – Optimale Defibrillationsenergie (150 vs 200 Joule) bei prähospitalem Kammerflimmern
  • Untersuchung einer neuen Technik zur Durchführung der Herzdruck-Massage zur Wiederbelebung beim Herz-Kreislaufstillstand sowie der konventionellen Technik im Vergleich zweier Studiengänge an der Charité Universitätsmedizin Berlin
  • Die Bedeutung der Koronarangiografie nach prähospitalem Kreislaufstillstand
  • Prähospitale Qualitätssicherung
  • Intubation – Anästhesisten vs. Internisten
  • Qualität und Bedeutung der EKG Diagnose
  • Fragestellungen der Versorgungsforschung: Notarzteinsätze in Alten- und Krankenheimen, soziale Dimension von Rettungsdiensteinsätzen
  • Die Rolle einer Troponinerhöhung bei akutem ischämischen Schlaganfall (in Kooperation mit der Klinik für Neurologie)
  • Antagonisierung einer Therapie mit Anti Xa Inhibitoren durch Andexanet Alfa in Patienten mit akuter Blutung (Multizentrische, prospektive open label Studie )

Kooperationen

PD Dr. C. Nolte  und Dr. Jan Scheitz, Klinik für Neurologie, Charité, CBF
Dr. Jan Breckwoldt, Universität Zürich

Publikationen