AG Kardiale MR-Tomographie

Trotz bereits umfangreich verfügbarer diagnostischer Verfahren stellt die koronare Herzerkrankung die führende Todesursache in entwickelten Ländern dar. Hierbei kommt es zu atherosklerotischen Veränderungen der Gefäßwand, die in einem langwierigen Prozess oder während eines akuten Ereignisses (Herzinfarkt) zu einer Verengung der Herzkranzgefäße führen können.

Sie befinden sich hier:

Zielsetzung

Neben klinisch orientierten Fragestellungen hat sich unsere Arbeitsgruppe zum Ziel gesetzt, neue nicht-invasive diagnostische Verfahren wie die kardiovaskuläre 3-Tesla- Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) und hybride PET/MR Bildgebung weiterzuentwickeln und in klinischen Studien unterschiedliche Fragestellungen zu bearbeiten. Langfristig sollen somit atherosklerotische Ablagerungen der Koronargefäße frühzeitig erkannt und Herzinfarkte verhindert werden.

Forschungsschwerpunkt

Der Forschungsschwerpunkt unserer Arbeitsgruppe liegt u.a. in der Erkennung vulnerabler (instabiler) Plaques der Koronargefäße durch die Anwendung spezieller, molekularer MR-Kontrastmittel und Korrelation der Ergebnisse mit invasiven Verfahren der Plaquebildgebung (OCT, IVUS). Seit Januar 2015 besteht eine Forschungsförderung im Rahmen des Charité – Clinical Scientist - Programms. Klinische Studien zur Beurteilung der Wertigkeit von MRT sowie von hybriden PET/MRT in der morphologischen und funktionellen Diagnostik der koronaren Herzerkrankung werden in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie der Charité (Klinikdirektor Prof. Hamm) durchgeführt.