Koronare Mikrozirkulation

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Koronare mikro- und makrovaskuläre Dysfunktion

Eine myokardiale Ischämie kann einerseits durch signifikante Stenosen der epikardialen Herzkranzgefässe bedingt sein, andererseits aber auch durch epikardiale Koronarspasmen oder Störungen der Mikrozirkulation hervorgerufen werden. Spezifische invasive und nicht-invasive diagnostische Verfahren existieren, um das Vorliegen einer vaskulären Dysfunktion zu testen. Diese Verfahren werden in unserer Klinik angewendet, um unklare pektanginöse Beschwerden bei nicht-obstruktiver koronarer Herzkrankheit bei Bedarf weiter abzuklären.
Sowohl epikardiale Vasospasmen wie auch Störungen der koronaren Mikrozirkulation sind bisher nur unzureichend erforscht. Unser Ziel ist es, die Entstehung und den Verlauf dieser Krankheitsbilder genauer zu erforschen. Aktuelle Projekte beinhalten das prospektiven NoCAD (Vascular Dysfunction in Non-obstructive Coronary Artery Disease) Register sowie den Vergleich unterschiedlicher etablierter und innovativer Therapiestrategien in prospektiven klinischen Studien. 

A. Linke Koronararterie mit epikardialem Vasospasmus (Pfeil) nach intrakoronarer Gabe von Acetylcholin. B. Komplette Regredienz des Vasospasmus nach Gabe von Nitroglycerin (Pfeil).

Team:

Prof. Dr. med. univ. Ulf Landmesser
Univ.-Prof. Dr. Ulf Landmesser

Klinikdirektor / BIH-Professor für Kardiologie

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PD Dr. med. David M. Leistner

Geschäftsführender Oberarzt, Leiter klinisches Studienzentrum

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Linda Höpfner

Doktorandin